Funktionelle Osteopathie

Ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, welche über die einfühlsame Therapie der bindegewebigen Struktur (Faszien) des Körpers wirkt. Dabei werden durch eine spezielle Art des "Hineinhorchens" Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen gespürt und durch sanfte Techniken wieder aufgelöst. Es werden folgende Behandlungsbereiche unterschieden, die sich gegenseitig beeinflussen: 

 

Parietale Osteopathie
(Bindegewebe des Bewegungsapparates)

Die parietale Osteopathie hat ihren Schwerpunkt bei Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates. Es werden Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke mittels verschiedenen parietalen Faszientechniken behandelt. Störungen am Bewegungsapparat können nicht nur die Körpermechanik beeinträchtigen, sondern u.a. über bindegewebige und nervale Verbindungen auch innere Organe einschränken. 

 

Viszerale Osteopathie
(Bindegewebe der Organe)

Unsere Organe sind über Bänder und Bindegewebe (Faszien) mit dem Bewegungsapparat verbunden. Diese Faszien können sich verkleben (u.a. wegen Narben, Fehlhaltungen) und einen ungünstigen Zug auf die Organe ausüben. Damit kann die Eigenbewegung, Mobiliät, Peristaltik resp. die optimale Funktion der Organe eingeschränkt werden.
Die viszerale Osteopathie will diese Verklebungen durch bestimmte Grifftechniken wieder lösen. Dies kann sich u.a. positiv auf die Beschwerden im Unterleib, Herzbereich, auf die Verdauung, den Stoffwechsel auswirken und hat auch einen Einfluss auf die Körperstatik, das Energieniveau (über den Solarplexus).
Die viszerale Osteopathie lässt sich ideal mit Akupressur verbinden!

 

Craniosacrale Osteopathie
(Bindegewebe des Zentralen Nervensystems)

Bei der craniosacralen Körperarbeit werden Schädelknochen, Wirbelsäule, Kreuzbein sowie das dazugehörige Bindegewebe untersucht und durch sanfte Techniken behandelt, womit die Selbstheilungskräfte unterstützt werden. Bewegungseinschränkungen im craniosacralen System haben einen Einfluss auf die Gefässe, Drüsen und Nervensystem, was sich wiederum auf die Organe und den Bewegungsapparate auswirkt.

 

Temporo-Mandibuläre Behandlung 

Dabei werden die Strukturen rund um das Kiefergelenk behandelt resp. gelöst. Dies kann hilfreich sein bei Bruxismus (Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen), Schwindel, Tinnitus, Trigeminusneuralgien, Kopfschmerzen, Migräne.